„Rhetorik der Justiz: Fragen der Bildung und Praxis“

Am 31. Mai fand vor dem Obersten Gerichtshof eine internationale Konferenz zum Thema: „Rhetorik der Justiz: Fragen der Bildung und Praxis“ statt.

Am 31 Mai 2018 fand in Astana vor dem Obersten Gerichtshof eine internationale Konferenz zum Thema: „Rhetorik der Justiz: Fragen der Bildung und Praxis“ statt. Das Forum wurde gemeinsam mit der Friedrich Ebert Stiftung in Kasachstan organisiert.

An der Veranstaltung nahm der Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs, Zhakip Asanov teil. Es waren auch, Richter der obersten Gerichts und der Gerichte vor Ort, Mitglieder des Mazhilis Parlaments, die Leitung der Justizakademie, Vertreter der „Atamken“ KKW , Universitäten, Anwälte, die Schreibgemeinschaft, internationale Experten, Philologen, Staats- und Staatsvertreter dabei. Darüber hinaus nahmen an der Veranstaltung auch Studenten der KazSLI, des Eurasischen humanitär Institutes und der LN Gumilyov Eurasian National University teil.

Die Konferenz wurde live im Internet übertragen. Das Forum bestand aus zwei Sitzungen:“Die Kunst der überzeugenden und effektiven Sprache“ und „Die gerichtliche Beredsamkeit – ein wichtiger Indikator der Qualität der juristischen Ausbildung“.

Die erste Sitzung begann mit einer Rede des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs, Zhakip Asanov, dieser folgte die Rede eines Abgeordneten des Mazhilis Parlaments, Kuanysh Sultanov, gefolgt von des Abteilungsleiters des Pushkin-Instituts für russische Sprache (Moskau), Vladimir Annushkin und eines Schriftstellers der Moskauer Staatsunversität (Lomonosov) Nursulus Shaymerdonovy. Die Referenten tauschten sich zu verschiedenen Themen aus. Einiger dieser Themen waren die Sprechverantwortung eines Anwalts, der Beredsamkeit von Akyns, die Besonderheiten der Legislativsprache und der Rhetorik, die Kommunikation und die Formen der Sprachkultur im Bereich des Anwalts Trainings. Darüber hinaus wurden Fragen zur Bedeutung der Rhetorik der Biys, zur überzeugenden Sprache der Rechtsanwälte und zum idealen Rechtsakt gestellt.

Auf der zweiten Sitzung trat die Direktorin des Instituts für „öffentliche Meinungsforschung“ , Botagoz Rakisheva auf. Ihr Auftritt wurde von Marat Sarsembaev gefolgt, der als Doktor der Gesetzte und Professor der Eurasischen Nationaluniversität arbeitet. Als nächster sprach Banu Narbekova die als Stellvertende Direktorin der Abteilung für höhere und weiter führende Ausbildung an der MES tätig ist. Gefolgt von Irina Smirnova, die Stellvertretende der Mazhilis des Parlaments. Und Sergey Pen, der als Direktor der kasachischen staatlichen Rechtsuniversität tätig ist. Im Rahmen dieser Sitzung wurden Fragen des aktuellen Stands und der aktuellen Standards der juristischen Ausbildung in der Republik Kasachstan sowie die Bedürfnisse der Gesellschaft nach hoch professionellen Anwälten betrachtet. Während der Diskussion erläuterte der Rechtsanwalt Michael Quiring seine europäische Erfahrung der Ausbildung von Rechtsanwälten. Michael Quiring ist der stellvertretende geschäftsführende Partner in Kasachstan für Rödl & Partner.

Die Veranstaltung fasste auch die Ergebnisse des republikanischen Wettbewerbs „Die beste juristische Handlung in einem neuen Format“ zusammen. Dieser Wettbewerb begann am 16 April dieses Jahres. Baghlan Makulbekov, der Richter des Obersten Gerichts und ein Mitglied der Kommission, berichtete von dem Wettbewerb. Es wurden die besten Beispiele für Gerichtsverfahren in Zivilklagen ausgewählt. Es konkurrierten 45 Gerichte, 78 Richter und 5 Fachleute.

Nurzhan Abdikarimova, Richterin am Stadtgericht Pawlodar, wurde in der Nominierung „Die beste Gerichtsentscheidung in der Staatssprache“ ausgezeichnet. In der Nominierung „Die beste Gerichtsentscheidung auf Russisch “ wurde die Richterin des Amtsgerichts Nummer 2 des Kurchum Bezirks (Ostkasachstan) und dem Gerichtssekretär des Stadtgerichts von Rudny, Yevgeniy Minh (Kostanay Gebiet) zugesprochen. Jedoch bekamen alle Nominierten ein Zertifikat und eine Geldpreis von dem Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs.

Zahlreiche Dankesbriefe wurden für hochwertige Gerichts verfahren an Yerzhan Kurmanov (Richter am Aktobe-Gericht), Zhulduz Kamalova (Richterin am Pawlodar Stadtgericht), Anasbek Nazarkulov (Richter am Bezirksgericht Baizak), Maya Kasymova (Richterin des Amtsgericht Almaty), Elena Romanenko (Richterin des Spezial Wirtschaftsgerichts der Zhambyl Region) Elena Slobodianik (Richterin des Kostanay Regionalgerichts) und Aida Nayturowa (Richterin des Bezirksgerichts Südkasachstan) geschickt. Für die beste Erläuterung einer Gerichtsentscheidung wurde Kanat Schakarov ausgezeichnet, der Richter des Stadtgerichts Pawlodar.
Die Auszeichnung für die aktive Teilnahme und engagierte Arbeit an dem Wettbewerb, wurde den Pawlodar, Jambiyl und Kastanay Bezirksgerichten verliehen.

Die besten Exemplare der Gerichtsakten werden in die, für sie vorgesehene, Sammlung aufgenommen. Diese Akten werden zu einem Orientierungspunkt für Richter um ihre Fähigkeiten und auch die Vorbereitung der Gerichtsentscheidungen zu verbessern.
Während der Veranstaltung fand ein lebhafter und konstruktiver Dialog über alle im Programm genannten Probleme statt.

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