Außen- und Sicherheitspolitik für den Frieden

„Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden.“ (W. Brandt)

Die Friedrich-Ebert-Stiftung vertritt in ihrer wertegebundenen Arbeit die Überzeugung, dass jegliche Außen- und Sicherheitspolitik normativ der Herstellung und Sicherung des Friedens zwischen den Nationen dienen muss. Verständigung, Dialog und eine zwischengesellschaftliche Annäherung sind aus diesem Grunde nicht nur Instrumente, sondern vollwertige Ziele unserer Arbeit.

Für Nachbarländer, die aufgrund geographischer und politischer Gegebenheiten ein gemeinsames Schicksal teilen, gilt die Notwendigkeit einer krisenfesten, friedensorientierten Außenpolitik noch viel mehr. Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt, wie wichtig dabei Annäherungs- und Dialogbemühungen mit Nachbarn sind. Aus Erzfeindschaften und Rivalitäten können sich in einer regional gedachten Interessensgemeinschaft durchaus partnerschaftliche und freundschaftliche Beziehungen entwickelt, wie beispielsweise an den deutsch-französischen und deutsch-polnischen Beziehungen zu sehen ist.

 Die Geschichte der deutschen Ostpolitik und der Bemühungen um einen friedlichen Wandel in der DDR und der UdSSR durch eine nachhaltige Annäherung der Länder speisen unsere Überzeugung, dass neben der sicherheits- und handelspolitischen Kooperation auch der Kontakt und Dialog zwischen den Gesellschaften eine Schlüsselposition in der internationalen Politik einnehmen muss.

"Internationale Zusammenarbeit ist viel zu wichtig, um sie Regierungen allein zu überlassen." (W. Brandt)

Weitere Informationen zur Außenpolitischen Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zentralasien können Sie hier finden.

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