DIE JUGEND IN ZENTRALASIEN

Die Friedrich-Ebert-Stiftung präsentiert die Publikationsreihe „Die Jugend in Zentralasien“. Diese Publikationen werden auf der Grundlage der Ergebnisse soziologischer Studien erstellt, die die Partner der Stiftung in Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan durchführen. Den Studien liegt die in Europa bestens bekannten Jugendstudie Shell Youth Study zugrunde, deren Methodik an die Bedingungen und Besonderheiten der Region angepasst wurde. Im Mittelpunkt der Umfragen stehen die zentralasiatische Jugend, ihre wichtigsten Interessenbereiche, ihre Träume und Pläne, Werte, Ansichten und Vorstellungen sowie Fragen und Probleme, mit denen sie im Zuge ihrer Sozialisation konfrontiert wird.

Die erste Shell Youth Study – eine Initiative des gleichnamigen Mineralölkonzerns – fand in Deutschland im Jahre 1953 statt. Aktuell stellen die Ergebnisse der im Rahmen dieser Studie durchgeführten Umfragen eine wichtige Grundlage sowohl für die Entwicklung diverser Zweige der Jugendforschung als auch für die praktische Jugendarbeit in Deutschland dar, die durch unterschiedliche gesellschaftliche und stattliche Institutionen geleistet wird.

DIE JUGEND IN ZENTRALASIEN: KASACHSTAN

Die Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan präsentiert mit „Die Jugend in Zentralasien: Kasachstan“ die erste Publikation aus ihrer zentralasiatischen Jugendreihe. Diese Publikation wurde anhand einer landesweiten soziologischen Studie des Forschungsinstituts „Öffentliche Meinung“ aus dem Jahr 2014 erstellt. An der Umfrage haben 1.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren aus 14 kasachstanischen Gebieten sowie den gebietsfreien Städten Almaty und Astana teilgenommen. Sie können die Publikation hier in russischer Sprache downloaden.  Die Publikation der Jugendstudie in Kasachisch können Sie unter dem folgenden Link herunterladen. Publikation der Jugendstudie in Englisch finden Sie hier

Jugend von Zentralasien. Usbekistan

Die Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan stellt die dritte Publikation der Serie „Jugend von Zentralasien“ vor: „Jugend von Zentralasien. Usbekistan“. Die Publikation, herausgegeben mit Unterstützung der Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan, widmet sich der Lebenswelt der usbekischen Jugend. Sie basiert auf den Resultaten einer soziologischen Studie, die 2014 in der Republik Usbekistan durchgeführt wurde:

Vor dem Hintergrund der Globalisierung und einer wachsenden gegenseitigen internationalen Abhängigkeit stellt sich die Frage, ob der Staat allein in der Lage ist, eine adäquate Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit zu geben. Inwieweit kann die Gesellschaft in sich Gutes bewahren und Schlechtes verhindern? Was ist überhaupt gut, was ist schlecht an den Entwicklungen unserer Zeit? Aus Gründen der Lebenserfahrung und des Respekts obliegt es in östlichen Gesellschaften prioritär den Familienältesten, Entscheidungen zu treffen. Aber erstickt ein solcher Ansatz nicht die Initiative und Arbeitsmoral junger Menschen? Fördert er Unselbstständigkeit? Die Resultate der Studie finden Sie hier.

Jugend von Zentralasien. Kirgistan

Die Vertretung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan stellt die zweite Publikation der Serie „Jugend von Zentralasien“ vor: „Jugend von Zentralasien. Kirgistan“. Die Publikation, herausgegeben mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kasachstan, widmet sich der Lebenswelt der kirgisischen Jugend. Sie basiert auf Resultaten einer soziologischen Studie, die 2014 in Kirgistan durchgeführt wurde.

 Grundlage der Studie war, angepasst an Gegebenheiten und Besonderheiten Kirgistans, die in Europa bekannte Methode der Shell Youth Study. In diesem Rahmen durchgeführte Umfragen umfassten viele Lebensaspekte der Jugend von Kirgistan: Sie  berührten gesellschaftspolitische Themen wie Religion, Demokratie, Rechte verschiedener Gesellschaftsschichten, wirtschaftliche Aspekte wie Beschäftigung und finanzielle Absicherung, aber auch Fragen des Alltags von Mode bis zu schlechten Angewohnheiten. Den Text zur Studie finden Sie hier.

Jugend von Zentralasien. Tadschikistan

Inwieweit entspricht die Informationslandschaft, die die Jugend von Tadschikistan charakterisieren soll, der Wirklichkeit? In welcher gesellschaftlichen Situation befinden sich die jungen Leute tatsächlich – welche Werte, Ansichten, Vorlieben, Gewohnheiten und Strategien leben sie? Womit identifiziert sich die tadschikische Jugend, wie orientiert sie sich politisch? Ziel des Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung war es, diese Fragen zu beantworten. Die entsprechende Forschungsmethode wurde anhand der bekannten Shell Youth Study erarbeitet; einer Jugendstudie, die seit 1953 regelmäßig in Deutschland durchgeführt wird. Einer ihrer wissenschaftlichen Leiter ist Professor Klaus Hurrelmann, der auch die Arbeitsgruppe dieses Projekts beraten hat. Für die Untersuchungen wurde eine gemischte Methode verwendet, die sich aus sowohl quantitativen Elementen (Umfragen unter jungen Menschen), als auch qualitativen Elementen (vertiefende Interviews und Gruppendiskussionen) zusammensetzt. Die für das Projekt erforderliche Feldforschung realisierte das Forschungszentrum „Shark“ (Oriens) zwischen dem 02. und 23. Februar 2015.

Den Text zur Studie finden Sie hier.