Europäische Union - Zentralasien

Die Europäische Union ist einer der wichtigsten Partner Zentralasiens. Sowohl der Handel mit den Mitgliedstaaten der EU nimmt einen großen Stellenwert bei allen zentralasiatischen Staaten ein. Auch die Kooperationen zur Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, binden die Regionen näher aneinander. Seit 2007 hat die EU eine Strategie für Zentralasien, die eine gemeinsam vereinbarte Richtlinie für die Zusammenarbeit sein soll. 2015 wurde die Strategie nochmals überarbeitet und auf die Bedürfnisse der Partner angepasst. Die FES begleitete diesen Prozess mit einigen Publikationen, die das bisher erreichte analysierten sowie Ideen für die weitere Kooperationen verdeutlichten. Auch weiterhin wird die FES Zentralasien regelmäßig ein Blick auf die Beziehungen zwischen den beiden Regionen werfen.

THE EU’S CENTRAL ASIA STRATEGY AND UZBEKISTAN: PERFORMING SOFT POWER

  

Dr. Farkhod Tolipov blickt von Usbekistan aus auf die Erfolge der EU Zentralasienstrategie. Er schlägt vor, dass die EU den Dialog zwischen den Regionen strategischer und "aggressiver" führen sollte. Damit ist gemeint von einem allgemeinen Dialog mit dem Partnerland zu einem stärker fokussierten und auf den Prinzipien der EU basierenden Dialog zu kommen. Auch der wertegetriebene Ansatz der EU sollte nach Meinung des Autoren gestärkt werden, da die nicht-demokratischen Staaten der Region herausfordert und direkte Vorteile für die Menschen in Form von Good Governance bringt. 

 

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THE EU STRATEGY FOR CENTRAL ASIA: IMPERATIVES AND OPPORTUNITIES FOR CHANGE. A VIEW FROM KAZAKHSTAN.

  

Nargis Kassenoma kritisiert die Unterschiede, welche die EU aufgrund der geographischen Nähe zwischen der direkten Nachbarschaft und den weiter entfernten Gebieten hat. Anstelle einer rein geographischen Unterscheidung fordert die Leiterin des Zentrums für Zentralasienstudien eine Differenzierung der Nachbarn je nachdem, wie sehr die gleichen Werte geteilt werden. Für Kasachstan geht Sie davon aus, dass das Land zur europäischen Familie gehört und daher an einem gemeinsamen Raum von Lissabon bis Wladiwostok und von Oslo nach Almaty partizipieren könnte.

 

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