China

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Der Aufstieg der Volksrepublik zu einem globalen Aktuer und Gestaltungsmacht ersten Ranges macht sich auch in Zentralasien bemerkbar. Nicht nur ist China zum größten bilateralen Investor und Geldgeber avanciert, es dominiert auch die Energie- und Infrastrukturpolitik der Region mit dem Bau neuer Straßen und Pipelines bzw. dem stetigen Anstieg an aus Zentralasien importierten Rohstoffen. Neuerdings adressiert Beijing Zentralasien mit der „New Silk Road“-Initiative und auch das verstärkte entwicklungspolitische Engagement wird mit der Gründung der multilateralen, chinabasierten Entwicklungsbank AIIB auf ein neues Niveau gehoben.

Der Rollenwandel des Nachbarn wird unter politischen Entscheidungsträgern Zentralasiens teils mit Optimismus, teils mit Skepsis, in den Gesellschaften aber durchgehend mit gemischten Gefühlen gesehen. Inwiefern sich der Rollenwandel auch auf weitere Bereiche ausdehnen wird und China schrittweise auch als Sicherheitsgarant und Mediator der regionalen Konflikte ins Spiel kommt ist noch offen.

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