Brüssel

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Die europäische Moderne erreichte Zentralasien zunächst über das Prisma der sowjetischen Industrialisierung, Urbanisierung und Alltagskultur. Nachdem die Länder der Region unabhängig wurden, etablierten sich zwischen europäischen und zentralasiatischen Ländern vielfältige gesellschaftliche und wirtschaftliche Verbindungen. Obwohl die Europäische Union (EU) nicht zum üblichen Konzert der Großmächte in der Region gezählt wird, ist sie als primärer Absatzmarkt für zentralasiatische Energieträger von erheblicher Bedeutung.

Die Verfassungen der zentralasiatischen Republiken orientieren sich in ihrem Wortlaut an europäischen Werten. Mitgliedschaften in der OSZE und Kooperationsanstrengungen im Rahmen der erweiterten EU-Nachbarschaftspolitik geben den Beziehungen eine institutionelle Umrahmung. Seit 2007 adressiert die EU in einer Zentralasienstrategie die fünf Länder der Region in unterschiedlichen thematischen Feldern der Zusammenarbeit. Die FES in Zentralasien bemüht sich einerseits, zentralasiatische Expert_innen zu unterstützen, die sich in eigenen Studien- und Beratungsvorhaben an die EU wenden, um an einer sensitiven und responsiven europäischen Politikformulierung mitzuwirken. Andererseits wirkt die FES in Zentralasien daran mit, ein wertegebundenes Bild der europäischen Außenpolitik zu schärfen und die Dimension der Menschenrechte und des zivilgesellschaftlichen Dialogs stärken in den Vordergrund der Beziehung zu rücken.

Mehr über die Arbeit unseres Büros in Brüssel erfahren Sie hier:
http://www.fes-europe.eu (Seite auf Englisch und Deutsch).

Weitere interessante Einrichtungen

EUCAM

EUCAM
Think Tank, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Politik der EU in Zentralasien zu analysieren.

Informationen:
http://www.eucentralasia.eu

 

Seite der EU zu den Beziehungen mit Zentralasien:
http://eeas.europa.eu/central_asia/