Die Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist den Grundwerten der Sozialen Demokratie - Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität - verpflichtet. Der gerechte Zugang zu Bildungschancen ist deshalb ein wichtiges Anliegen unserer Studienförderung. Ohne Unterstützung fällt es vielen jungen Menschen schwer, sich an einer Hochschule zu behaupten, obwohl sie Talent dafür haben. Hier leisten wir einen Beitrag.

Mit unseren Programmen möchten wir vor allem Frauen sowie junge Menschen, die als erste aus ihrer Familie studieren und/oder Migrationshintergrund haben, ansprechen. Wir sehen uns als Förderin und Partnerin und stehen den Stipendiat_innen von Anfang an beratend und finanziell zur Seite. Sie können frei und unabhängig studieren, ihre soziale Kompetenz stärken und sich persönlich weiterentwickeln.

Wir fördern

Unsere Programme richten sich an überdurchschnittlich begabte Studierende und Promovierende aus Deutschland und dem Ausland, die sich den sozialdemokratischen Werten verbunden fühlen. Wir achten auf fachliche Exzellenz, das gesellschaftspolitische Engagement und den sozialen Hintergrund unserer Bewerber_innen. Bei der Auswahl berücksichtigen wir gezielt junge Menschen aus hochschulfernen Haushalten und mit Migrationshintergrund – ihnen bleibt die Chance auf eine höhere Bildung oft verwehrt.

Grundförderung für Deutsche und Bildungsinländer_innen

Mit Engagement durchs Studium

Wir geben jungen Talenten die Sicherheit, die sie für ein Studium brauchen: Mit der Grundförderung bieten wir engagierten jungen Menschen eine finanzielle Unterstützung an, die sie nicht zurückzahlen müssen.

Unsere Stipendiat_innen haben viele Gemeinsamkeiten: Sie möchten fachlich zu den Besten gehören und wünschen sich eine Förderung, die ihnen ein intensives Studium ermöglicht. Sie setzen sich für gesellschaftspolitische Ziele ein und möchten sich persönlich weiter entwickeln.

Unsere Grundförderung ist auf diese Bedürfnisse zugeschnitten: Sie bietet finanzielle Sicherheit und die Einbindung in eine Gemeinschaft, die sich für gesellschaftliche Ziele engagiert. Ein umfassendes Seminarprogramm ermöglicht es, die eigenen sozialen und fachlichen Kompetenzen zu stärken. Die Themen ermöglichen ihnen, neue Perspektiven auf Politik und Gesellschaft zu gewinnen und sich konkret auf ihre Berufslaufbahn vorzubereiten.
Persönlich werden sie von den Mitarbeiter_innen der Studienförderung betreut, die informiert und engagiert ihr Studium begleiten.Unsere Hochschulgruppen bieten Raum für den gesellschaftspolitischen Einsatz der Stipendiat_innen. Mentor_innen teilen ihre Erfahrungen, geben Tipps und unterstützen die Studierenden individuell.
Mehr Informationen hier [Deutsch].

Promotionsförderung für Ausländer_innen

Weite Perspektiven

Unsere ausländischen Stipendiat_innen genießen alle Vorteile unserer Promotionsförderung: finanzielle Sicherheit, fachliche Ansprechpartner_innen, Vernetzung in Hochschulgruppen und Arbeitskreisen sowie ein umfassendes Seminarprogramm. Wir bieten Doktorandenkolloquien an, in denen die Graduierten ihre Arbeiten vorstellen und diskutieren.

Die Doktorand_innen nutzen die Kolloquien auch, um über internationale Politik zu sprechen. Hier sind die Perspektiven von ausländischen Studierenden sehr willkommen. Gleichzeitig erhalten sie Einblicke in aktuelle gesellschaftliche Diskussionen in der deutschen Gesellschaft.
Die Zeit in der Promotionsförderung ermöglicht auch eine internationale Vernetzung: Gerade wenn Absolvent_innen nach dem Abschluss in ihre Heimatländer zurückkehren, finden sie ohne Probleme Ansprechpartner_innen vor Ort, in Deutschland und weltweit. In über 100 Ländern sind Mitarbeiter_innen der FES politisch aktiv. Durch dieses Netzwerk wird der Austausch neuer Erkenntnisse oder der Aufbau von Kooperationen erleichtert.

Wir bieten allen Doktorand_innen auch die Möglichkeit, ihre Arbeiten auf Fachtagungen vor Expert_innen aus Politik und Wissenschaft vorzustellen. Die Doktorand_innen sprechen über ihre Forschung und bekommen ein qualitativ hochwertiges Feedback. Vergangene Fachtagungen standen unter den Themen "Internationale Beziehungen" sowie "Nachhaltige Entwicklung".
Mehr Informationen hier [Deutsch].