Teilnehmer der Evaluierungsveranstaltung im Nationalpark Ala-Artscha.

"Politische Stunde"

Am 6. Oktober 2018 fand eine Evaluierungsveranstaltung des FES-Projekts mit den Bürgermedien in Kirgisistan statt.

Am 6. Oktober 2018 fand eine Evaluierungsveranstaltung des FES-Projekts mit den Bürgermedien in Kirgisistan statt. Radiomacher_innen aus verschiedenen Regionen des Landes trafen im Nationalpark Ala-Artscha ein, um von ihren Fortschritten zu berichten. Seit 2008 unterstützt die FES aktiv die kommunalen Bürgerradios Kirgisistans. Mit Erfolg - wie auch die Ergebnisse der diesjährigen Evaluierung zeigten.

Das erste Bürgerradio „Radiomost“ entstand in Talas. Seitdem senden rund 20 Bürgerradios in allen Teilen des Landes ein vielfältiges Programm auf Russisch sowie Kirgisisch. Freiwillige, sogenannte „Volkskorrespondenten“ informieren in ihren Sendungen vornehmlich über Themen wie Gesundheit, Recht, Politik oder Agrarwirtschaft.

Das Engagement der FES Kirgisistan gilt in diesem Projekt besonders der Qualifizierung des journalistischen Nachwuchses durch gezielte Trainingsmaßnahmen und organisatorisch-technische Zusammenarbeit mit den meist noch jugendlichen „Volkskorrespondenten“.

Seit dem Jahr 2018 initiierte die FES das Format „Politische Stunde“, welches politische Bildungsarbeit noch stärker in den Vordergrund stellt und einen Dialog zwischen Bürger_innen und lokalen Entscheidungsträger_innen eröffnet. Dabei sind Bürger_innen und Journalist_innen aufgefordert Fragen an die Gäste der Sendungen zu stellen und somit aktiv an der Sendung zu partizipieren.

Die über alle Teile des Landes verteilten Bürgerradios sind unter dem Verband der Bürgermedien zusammengefasst. Neben der FES in Kirgisistan wird dieses Projekt auch durch die Deutsche Welle Akademie gefördert. 

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