EU - Zentralasien: Blick aus Kasachstan

Nargis Kassenova kritisiert die Unterschiede, welche die EU aufgrund der geographischen Nähe zwischen der direkten Nachbarschaft und den weiter entfernten Gebieten hat. Anstelle einer rein geographischen Unterscheidung fordert die Leiterin des Zentrums für Zentralasienstudien eine Differenzierung der Nachbarn je nachdem, wie sehr die gleichen Werte geteilt werden. Für Kasachstan geht Sie davon aus, dass das Land zur europäischen Familie gehört und daher an einem gemeinsamen Raum von Lissabon bis Wladiwostok und von Oslo nach Almaty partizipieren könnte.

Der Text ist entstanden im Rahmen einer Serie zur neuen EU Zentralasienstrategie, die 2015 neugestaltet wurde. Der Text verliert auch nach dem Abschluss des Prozesses nicht an Aktualität, da die Frage der Ausgestaltung der Beziehungen zwischen den Ländern Zentralasiens und der EU weiter aktuell bleibt.

Vor allem die Frage, ob Zentralasien als weiteres Ausland, oder aber als Teil des eurasischen Raumes betrachtet wird, wird die Beziehungen zwischen der EU und Zentralasien weiter beschäftigen.

Die Publikation können Sie hier in englischer Sprache herunterladen. 

THE EU STRATEGY FOR CENTRAL ASIA: IMPERATIVES AND OPPORTUNITIES FOR CHANGE. A VIEW FROM KAZAKHSTAN.

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