Die Erforschung der innerethnischen Beziehungen in Usbekistan und Deutschland

Wie lässt sich messen, wie tolerant eine Gesellschaft ist? Diese Frage stand im Zentrum einer Diskussion zwischen Experten auf Einladung des Meinungsforschungsinstituts „Ishtimoi Fikr“. Neuste Forschungsergebnisse zu den innerethnischen Beziehungen in Usbekistan und Deutschland wurden in zwei Vorträgen vorgestellt und anschließend diskutiert.

In Zeiten der Globalisierung und großer Migrationsströme erleben wir einen zunehmenden Zuzug von Menschen mit anderen Nationalitäten und Kulturen. Die Erfahrungen Deutschlands, das seit den 50er Jahren einen steten Zuzug aus den verschiedensten Ländern hat, zeigen, dass es eine aktive Gestaltung der Zuwanderung braucht. Grundlage dieser Erkenntnis und einer entsprechenden Politik sind in Deutschland soziologische Studien zum Zusammenleben der verschiedenen Nationen Deutschlands, aber auch der allgemeinen Toleranz im Land. Auf der Veranstaltung wurde die Ergebnisse einer usbekischen Umfrage des Instituts vorgestellt, die das hohe Maß an innerethnischer Toleranz in Usbekistan zeigt. Peer Teschendorf, Regionaldirektor der Friedrich-Ebert-Stiftung in Usbekistan und Kasachstan, stellt exemplarisch einige deutsche Studien vor. Seine Präsentation lässt sich hier einsehen.

 

Die Studien, die in der Präsentation genannt werden, lassen sich hier herunterladen:

Integrationsbarometer: http://www.svr-migration.de/en/barometer/ (Seite auf Englisch und Deutsch)
FES Studie zur gruppenbezogen Menschenfeindlichkeit: http://library.fes.de/pdf-files/do/07905-20110311.pdf (Studie auf Deutsch)

 

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